Wenn es um Krankenhausbesuche geht, dürfte Schlagerstar Anna-Maria Zimmermann wohl eine ganze Reihe Geschichten zu erzählen haben. Die Sängerin hat schon so viele Blessuren hinter sich, dass man meinen könnte, sie habe eine Dauerkarte für die Notaufnahme.
Besonders dramatisch wurde es im Jahr 2010, als sie bei einem Hubschrauber-Absturz lebensgefährlich verletzt wurde. Ganze 17 Tage lag sie damals im Koma. Die Folgen waren schwerwiegend – ihr linker Arm ist seitdem nur noch eingeschränkt beweglich.
Anna-Marias ganz persönliche Krankenakte
Doch das war längst nicht ihr einziges medizinisches Kapitel. „Ich bin gefühlt ständig irgendwo gestürzt, habe mir zig Knochen gebrochen – ich glaube, mein Körper kennt das Krankenhaus besser als ich mein Wohnzimmer“, erzählt die 36-Jährige in einem Interview mit „Meine Schlagerwelt“. Schon als Kind brachte sie ihre Mutter oft an den Rand der Verzweiflung. „Ich bin einfach losgerannt – Kopf voraus – und hab erst hinterher gedacht, dass es vielleicht keine so clevere Idee war“, sagt sie rückblickend mit einem Augenzwinkern.
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Heute ist sie nicht nur als Schlagersängerin erfolgreich, sondern auch als zweifache Mutter gefragt. Und in dieser Rolle möchte sie ihren Kindern etwas mit auf den Weg geben: „Früher habe ich oft Theater gemacht – mich theatralisch auf den Boden geworfen und laut gerufen, ich hätte mich verletzt, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen“, gesteht sie.
Eines Tages allerdings verletzte sie sich wirklich schwer. „Ich lag mit einem aufgeschlagenen Knie da und schrie nach meiner Mutter – aber sie hat mir nicht geglaubt. Sie war einfach genervt, weil sie dachte, ich mache wieder Show.“ Diese Erfahrung hat sich eingebrannt – und genau deshalb spricht sie heute offen mit ihrem Sohn über das Thema.